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Ästhetische Zahnheilkunde
(c) 2015 univ. med. Dr. Gerald Feldbacher
Anerkannte zahnärztliche Lehrpraxis der Universitäten Wien, Graz und Innsbruck Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger Bezirkszahnärztesprecher des Bezirkes Braunau
Welche Materialien kommen hier zur Anwendung? Das Material Keramik ist heutzutage in der Lage die menschliche Zahnhartsubstanz nicht nur funktionell, sondern auch ästetisch sehr natürlich nachzuahmen. Veneers sind superdünne Keramikschalen die auf die leicht beschliffenen Frontzähne aufgeklebt werden. Durch die Entwicklung neuer Klebesysteme kann man heute die Zähne wesentlich substanzschonender bearbeiten. Der optische Eindruck wird deutlich verbessert, ohne die Zähne gleich überkronen zu müssen. Gibt es Keramikfüllungen auch für Mahlzähne? Ja, es gibt ein Verfahren bei dem die Zahnfüllungen komplett aus einem vorgefertigtem Keramikblock herausgefräst werden (Cerec-System). Solche Keramiken gelten als besonders homogen und spannungsfrei!   Plastische Keramikfüllungen Plastische Keramikfüllungen bestehen aus einem Kunsstoffgerüst, in welches bis zu 80 % keramische Füllkörper eingelagert sind. Da bereits kleinste Fehler zu Qualitätsverlusten führen,  ist eine sehr aufwendige Vorbereitung gefordert. Der Zahn wird mit einer Säure vorbehandelt, um die Oberfläche zu vergrößern und somit eine bessere Haftung zu erzielen. Zusätzlich werden chemische Haftvermittler aufgetragen, die zu einer weiteren Verbesserung der Verbindung Zahn/Füllungsmaterial beitragen. Das Material wird in kleinen Portionen eingefüllt, der Zahnform angepasst und schichtweise mit ultraviolettem Licht gehärtet. Während des gesamten Vorgangs darf der Zahn nicht mehr mit Speichel in Kontakt kommen. Diese aufwendige Verarbeitungsweise führt zu einem sehr guten ästhetischen Ergebnis und einer Haltbarkeit, die etwa der des Amalgams entspricht. Natürlich sind der Größe der Füllung Grenzen gesetzt. Ein vorher plastisches Material, welches im Mund ausgehärtet wird, kann niemals die Belastungsfähigkeit eines computergefrästen oder labortechnisch hergestellten Inlays erreichen. Laborgefertigte Keramikinlays Für diese Inlays muß der vorpräparierte Zahn abgeformt werden.  Im Abschluß wird im Dentallabor das Keramikinlay auf einem Modell des Zahnes hergestellt. Dieser Vorgang dauert, je nach Anzahl der Inlays, ca. ein bis zwei Wochen. Während dieser Zeit wird der Zahn mit einem Provisorium versorgt. Vorteil gegenüber dem Cerec Inlay ist eine etwas bessere Ästhetik,  da der Zahntechniker das Inlay individuell schichtet und bemalt. Die Prozedur des Einstetzens ist allerdings gleich aufwendig. Bleichen von Zähnen Vor dem Bleichen eines Zahnes muß erst einmal die Ursache für die Verfärbung festgestellt werden. Es ist nämlich ein wesentlicher Unterschied, ob die Zähne durch Einflüsse von außen dunkler geworden sind oder ob die Verfärbung das Resultat innerer Veränderungen eines Zahnes ist. Durch Einflüsse von außen dunkler geworden ist: Der durch Zahnbeläge verfärbte Zahn Hier ist nicht Bleichen die optimale ( und vor allem schonendste ) Methode, diese Zähne wieder aufzuhellen, sondern die Airflow-Zahnreinigung, bei welcher nicht nur die Verfärbungen, sondern auch die für die Entzündungen verantwortlichen bakterienhältigen Beläge entfernt werden. Typische Fälle für Zähne, welche von innen her dunkler werden, sind: Der verfärbte wurzelbehandelte Zahn Dies ist eine sehr gute Indikation zum Bleichen.  Hier wird nämlich ein spezielles Medikament direkt in den Wurzelkanal im Inneren des Zahnes eingebracht. Dies hat den großen Vorteil,  dass das Bleichmittel nur dort angreift, wo es eigentlich wirken soll,  und nicht auch an anderen Zähnen; vor allem wird bei dieser Behandlungsmethode nichts vom Bleichmittel verschluckt. Zähne mit dunkler Eigenfarbe Zahnschmelz und Zahnbein haben bei jedem Menschen eine angeborene natürliche innere Eigenfarbe. Diese kann natürlich im Laufe des Lebens etwas dunkler werden. Die Behandlung einer solchen Situation wird mit einem Bleichgel, welches über Nacht mit einer Kunststoffschiene auf die Zähne aufgebracht wird, durchgeführt. Nachteile dieser Behandlungsmethode sind einmal die Tatsache, dass, auch wenn die Kunstoffschiene sehr genau angefertigt wurde, immer noch nicht unerhebliche Mengen des Bleichmittels verschluckt werden, andererseits sind bei länger dauernder Anwendung Schädigungen des Zahngewebes nicht auszuschließen. Dies ist also eine Behandlungsform, bei welcher die Indikation genau geklärt werden sollte. Umso befremdender ist es, dass zum Aufhellen von Zähnen nicht nur in Apotheken rezeptfrei, sondern vor allem auch schon in Katalogen von Versandhäusern Bleichsets zur Selbstanwendung für daheim angeboten werden.
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